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Krankheiten referenzindex «Abwehrkraft auf Trab»

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Auch das Immunsystem will gepflegt werden, damit es Sie vor allem in der kalten Jahreszeit vor Viren, Bakterien und anderen Eindringlingen schützen kann. Viele Tipps lassen sich einfach umsetzen.

Schlaf

Schlafen Sie ausreichend, um Ihre Abwehrkräfte auf Trab zu bringen. Natürlich ist der Schlafbedarf von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Die einen kommen mit fünf Stunden aus, andere brauchen zehn Stunden pro Nacht - beides ist normal. Schlafen Sie am besten schon mindestens eine Stunde vor Mitternacht.

Ernährung

Der Körper benötigt eine ausgewogene Ernährung, damit alle Systeme wie Muskeln, Knochen, innere Organe, Stoffwechsel und Immunsystem richtig funktionieren. Vor allem im Winter, wenn die ersten Erkältungs- und Grippeviren auftauchen, kann der Vitalstoffbedarf erhöht sein. In der kalten Jahreszeit ist es daher ganz besonders wichtig, viel frisches Obst und Gemüse zu essen. Zitrusfrüchte, Sanddorn und rote Paprika sind ideale Vitamin C-Lieferanten. Zink, das das Immunsystem stärkt, steckt besonders reichlich in Vollkorngetreide, Milchprodukten und Muskelfleisch. Bei erhöhtem Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen, beispielsweise in der Schwangerschaft oder bei einer Erkältung, kann zusätzlich zur Ernährung ein entsprechendes Vitamin- oder Mineralstoff-Präparat sinnvoll sein.

Bewegen

Moderate und regelmäßige Bewegung verbessert die Abwehrleistung des Körpers. Sport aktiviert die weißen Blutkörperchen, sodass diese eingedrungene Erreger besser bekämpfen können. Ideal ist ein Kalorienmehrverbrauch durch Sport von 1500 bis maximal 3000 kcal pro Woche. Doch Vorsicht: Wer es mit dem Sport übertreibt, schwächt das Immunsystem und erhöht so die Infektionsgefahr!

Wasser

Schon Pfarrer Kneipp empfahl Wasseranwendungen zur Stärkung des Immunsystems. Ob Sie morgens warm und kalt duschen oder lieber in die Sauna gehen, bleibt Ihnen überlassen. Hauptsache, Sie setzen Ihren Körper dem Wechsel von Wärme und Kälte aus. Gerade der Kältereiz stimuliert die Abwehrmechanismen.

Stress

Negativer Stress ist Gift für den Körper und die Abwehrkräfte. Das Immunsystem wird geschwächt, und man ist empfänglicher für Viren. Stress lässt sich sicher nicht ganz vermeiden - überlegen Sie sich deshalb ein "Antistress-Programm". Sehr wirkungsvoll sind Entspannungsübungen wie Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung und Yoga. Sie bringen Geist und Körper zur Ruhe und die Abwehrzellen auf Trab.

Drogen

Rauchen und zu viel Alkohol schwächen den Körper. Verzichten Sie deshalb auf beides, so gut es geht.

Heilpflanzen

Bestimmte Heilpflanzen können das Immunsystem aktivieren. Besonders wirkungsvoll sind der Sonnenhut (Echinacea) und die Kapland-Pelargonie (Umckaloabo). Bei den Indianern spielte der Sonnenhut eine zentrale Rolle. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist er auch in Europa bekannt und wird mittlerweile zur Stärkung des Immunsystems empfohlen. Grundsätzlich sollte Echinacea aber nicht länger als acht Wochen zum Einsatz kommen.

Die Kapland-Pelargonie wurde von den Medizinmännern des Zulu-Volkes entdeckt und ist in Deutschland erst seit rund 20 Jahren auf dem Markt. Sie wird ebenfalls zur Stärkung des Immunsystems verwendet. Allerdings gibt es Hinweise, dass die Einnahme von Umckaloabo Leberschäden verursacht.

Vorsicht! Einige Menschen reagieren überempfindlich auf bestimmte Pflanzenpräparate. Sollten Sie sich nach der Einnahme unwohl fühlen, setzen Sie das entsprechende Präparat ab und informieren Sie Ihren Arzt.

 

Kommentar «Abwehrkraft auf Trab»