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Krankheiten referenzindex «Achillessehnenriss - Therapie»

Achillessehnenriss - TherapieAchillessehnenriss - TherapieAchillessehnenriss - Therapie

Direkt nach dem Achillessehnenriss empfehlen Experten die sogenannte PECH-Behandlung, die der Betroffene zu Hause durchführen kann. Die Abkürzung PECH steht für

  • Pause (Fuß entlasten)
  • Eis (Kühlen)
  • Compression (Fuß bandagieren)
  • Hochlegen

Ärzte haben prinzipiell zwei Behandlungsmöglichkeiten: Die konservative (nicht operative) und die operative Therapie. Meist erfolgt jedoch eine Operation. Bei älteren Menschen oder Menschen mit Begleiterkrankungen kann eine konservative Therapie sinnvoll sein.

Bei der Operation fügt der Chirurg die Sehnenstümpfe mit einer speziellen Nahttechnik wieder aneinander. Es ist auch möglich, die Naht durch Muskelhaut (Faszie) benachbarter Muskeln zu verstärken. Der Eingriff kann als größere (offene) oder als gewebeschonende (minimal-invasive) Operation durchgeführt werden.

Liegt ein knöcherner Ausriss der Achillessehne vor, findet ebenfalls eine Operation statt. Darin wird das Knochenstück mit der daran befestigten Sehne wieder an das Fersenbein angeschraubt.

Zu einer längeren Ruhigstellung mit einem Unterschenkelgips raten Fachleute heutzutage nicht mehr. Sowohl nach einer Operation als auch im Rahmen der konservativen Therapie wird eine frühzeitige Beweglichkeit angestrebt. Betroffene erhalten einen Spezialschuh mit einer Absatzerhöhung, mit dem sie ihren Fuß sehr schnell wieder voll belasten können.


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