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Krankheiten referenzindex «Aids und HIV - Diagnose»

Aids und HIV - DiagnoseAids und HIV - DiagnoseAids und HIV - Diagnose

Der Test

Eine HIV-Infektion lässt sich anhand einer Blut-Untersuchung nachweisen. Das Blut wird auf Antikörper gegen das HI-Virus getestet. Direkt nach einer Infektion ist der HIV-Test aber noch negativ, da der Körper einige Zeit für die Bildung der Antikörper braucht. In der Regel dauert das etwa sechs bis zwölf Wochen, in einigen Fällen sogar bis zu sechs Monaten.

Zuerst wird im Rahmen der HIV-Diagnose ein einfacher Suchtest durchgeführt, der sogenannte "enzyme-linked immunosorbent assay", kurz ELISA-Test. Ist dieser positiv, wird zur Bestätigung ein weiterer Bluttest, der sogenannte Western Blot-Test, durchgeführt. Er ist wichtig, um falsch positive Befunde auszuschließen. Nur wenn beide Tests positiv sind, steht die Diagnose "HIV positiv" fest.

Virenlast

In einem solchen Fall bestimmt der Arzt in einem weiteren Test die Menge der HI-Viren im Blut. Dies erlaubt ihm, eine Prognose zu stellen. Denn Studien haben gezeigt, dass Infizierte mit einer hohen Virusbelastung eine viel schlechtere Prognose haben als Menschen mit einer geringen Viruslast. Von der Virenmenge hängt es auch ab, wann eine Therapie startet oder geändert werden muss.

Zusätzlich wird nach einem positiven HIV-Befund die Zahl der T-Helfer-Zellen (CD4-Lymphozyten) bestimmt, um das Ausmaß des Immundefizites festzustellen.

Partner informieren

Wenn Sie HIV positiv sind, sprechen Sie mit Ihrem Partner darüber. Dieser sollte sich umgehend untersuchen lassen und sich künftig vor einer Ansteckung schützen.


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