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Krankheiten referenzindex «Akustikusneurinom - Prognose»

Akustikusneurinom - PrognoseAkustikusneurinom - PrognoseAkustikusneurinom - Prognose

Je früher, desto besser

Bei rechtzeitiger Diagnose und Therapie ist die Prognose eines Akustikusneurinoms gut. Es ist jedoch möglich, dass eingetretene Hörstörungen bestehen bleiben.

Meist lässt sich das Neurinom operativ restlos entfernen (Komplettresektion). Wenn die Tumorkapsel nicht entfernt wird, wächst der Tumor nach (Rezidiv). Deshalb sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen wichtig, am besten mit einer Magnetresonanztomorafie (MRT). Die Rezidivrate ist besonders hoch, wenn Akustikusneurinome die Folge einer Erbkrankheit - der Neurofibromatose Typ 2 - sind.

Nach einer Operation eines Akustikusneurinoms benötigen die Betroffenen häufig drei bis vier Wochen, bis sie sich von dem Eingriff erholt haben. In seltenen Fällen kann eine operationsbedingte Lähmung des Gesichtsnerven (Fazialisparese) zurück bleiben.

Lässt sich das Akustikusneurinom nicht komplett entfernen (partielle Resektion), kann es erneut wachsen. Aus diesem Grund sind häufigere Kontrolluntersuchungen notwendig. Manchmal hilft in solchen Fällen eine strahlentherapeutische Nachbehandlung.

Besonders gut ist die Prognose bei sehr kleinen Akustikusneurinomen, die strahlentherapeutisch (Gamma- oder Cyber-Knife) behandelt werden: Die Funktionen von Gesichts- und Hörnerv werden in der Mehrzahl der Fälle bewahrt.


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