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Krankheiten referenzindex «Akute Gastritis (Magenschleimhautentzündung)»

Beschreibung

Das griechische Wort Gastritis bezeichnet eine Entzündung der Magenschleimhaut. Bei der akuten Gastritis geht diese Entzündung auf eine akute Schädigung der Schleimhaut zurück - ausgelöst beispielsweise durch Alkoholexzesse, bestimmte Medikamente oder eine Lebensmittelvergiftung. Auch psychische Faktoren und Situationen, die für den Körper Stress bedeuten, können die Ursache einer akuten Gastritis sein. Beispiele sind größere Operationen, Verbrennungen oder ein Kreislaufschock.

Ist die Magenschleimhaut über eine längere Zeit entzündet, handelt es sich um eine chronische Gastritis.

Lädierter Schutzfilm

Die Magenschleimhaut kleidet das Innere des Organs wie ein Schutzfilm aus. Sie verhindert, dass die aggressiven Verdauungssäfte die Magenwand angreifen: Ohne Schleimhaut würde die Magensäure nicht nur die Nahrung, sondern auch die Zellen der Magenwand "verdauen". Zu einem solchem Säureangiff kommt es unter Umständen, wenn die Schleimhaut akut geschädigt ist. Oberflächliche Defekte der Magenschleimhaut heißen in der Fachsprache Erosionen. Bei ausgedehnten Schleimhautdefekten sprechen Mediziner daher von einer erosiven Gastritis.

In vielen Fällen heilt die Gastritis folgenlos ab. Manchmal entwickelt sich aus der Entzündung aber auch eine tiefere Schleimhautwunde, ein sogenanntes Magengeschwür (Ulcus ventriculi). Als Komplikation kann es beim Magengeschwür zu Magenblutungen, einem Magendurchbruch oder Magenkrebs kommen.

 


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