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Krankheiten referenzindex «Allergie gegen Hausstaubmilben - Ursachen»

Der Kot der Hausstaubmilben enthält viele Eiweiße, die eine Allergie auslösen können. Werden sie eingeatmet, bildet das Immunsystem von Menschen mit einer Hausstaubmilben-Allergie Abwehrstoffe (Antikörper) gegen diese eigentlich harmlosen Substanzen. Die Abwehrstoffe sorgen unter anderem dafür, dass der Körper Botenstoffe wie Histamin ausschüttet.

Histamin ist eine wichtige Substanz bei der Entstehung allergischer Krankheitsbilder. Es löst Schwellungen der Schleimhäute, verstärkte Schleimproduktion und Entzündungen aus: Es kommt zu den für eine Hausstaubmilben-Allergie typischen Symptome wie rote Augen, verstopfte Nase und Atemprobleme.

Im Gegensatz zu Pollen befinden sich Hausstaubmilben das ganze Jahr hindurch in der menschlichen Umgebung. Eine Allergie gegen Hausstaubmilben wird deshalb auch als Ganzjahresallergie bezeichnet. Von Sommer bis Anfang Herbst vemehren sich die Milben. Beginnt die Heizperiode, nimmt die relative Luftfeuchtigkeit ab und der Großteil der Milben stirbt. Doch deshalb sind Menschen mit einer Allergie gegen Hausstaubmilben nicht beschwerdefrei: Noch immer sind große Mengen des Milbenkots vorhanden, der zu den typischen Symptomen führt.


Kommentar «Allergie gegen Hausstaubmilben - Ursachen»