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Krankheiten referenzindex «Angina pectoris - Therapie»

Angina pectoris - Therapie

Akuter Anfall

Treten die Beschwerden einer Angina pectoris erstmals auf oder verändern sich ihre Art und Häufigkeit (wenn beispielsweise die Wirkung des Nitro-Präparates nachlässt), handelt es sich um eine instabile Angina pectoris. Das Risiko eines Herzinfarkts ist sehr hoch und Sie sollten sofort einen Notarzt rufen!

Hatten Sie schön häufiger Angina pectoris-Anfälle und sind diese hinsichtlich Schwere, Dauer und Häufigkeit gleichbleibend (stabile Angina pectoris), sollten Sie folgendes tun:

  • Unterbrechen Sie sofort (wenn möglich) die Belastung, die zum Anfall geführt hat.
  • Nehmen Sie ein Nitropräparat als Spray oder Kapsel zum Zerbeißen. Nitrate erweitern die Blutgefäße und das Herz wird mit mehr Sauerstoff versorgt. Da sich nicht nur die Gefäße im Herzen, sondern im ganzen Körper erweitern, sinkt der Blutdruck. Nehmen Sie die Nitrate deshalb am besten im Sitzen ein. Nitrate dürfen auf keine Fall mit Potenzmitteln (Phosphodiesterase-5-Hemmern) kombiniert werden, weil es zu einem lebensbedrohlichen Blutdruckabfall kommen kann.
  • Verschwinden die Beschwerden nicht innerhalb kürzester Zeit (nach Ruhigstellung und Nitro-Präparat), müssen Sie den Notarzt rufen. Es handelt sich nicht mehr um eine stabile, sondern eine instabile Angina pectoris.

Die akute Prinzmetal-Angina wird ebenfalls mit Nitraten behandelt.

Anfälle vermeiden

Ziel der langfristigen Behandlung ist es, die Angina pectoris-Anfälle weitgehend zu vermeiden, die körperliche Belastbarkeit zu erhalten und Komplikationen, wie einen Herzinfarkt, zu verhindern.

Die langfristige Behandlung der Angina pectoris entspricht der Therapie der Koronaren Herzerkrankung (KHK).

Die Prinzmetal-Angina wird mit Kalziumantagonisten behandelt. Sie wirken krampflösend und erweiternd auf die Blutgefäße.


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