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Krankheiten referenzindex «APC-Resistenz - Therapie»

APC-Resistenz - Therapie

Medikamente

Die APC-Resistenz (Faktor-V-Leiden) lässt sich nicht ursächlich behandeln. Erst wenn Blutgerinnsel auftreten, kommen Medikamente zum Einsatz, welche die Blutgerinnung hemmen. Dazu gehören:

Heparine

Diese Substanzen lassen sich nur mit einer Spritze injizieren, weshalb sie nur zur kurzfristigen Anwendung geeignet sind. Blutgerinnsel werden dadurch aufgelöst. Heparine können auch in der Schwangerschaft verabreicht werden - das Ungeborene wird dadurch nicht gefährdet.

Vitamin-K-Antagonisten

Diese Stoffe sind die Gegenspieler des Vitamin K, welches bei der Blutgerinnung eine wichtige Rolle spielt. Sie werden als Tabletten genommen. Allerdings sind sie etwas schwerer steuerbar als Heparine (zum Beispiel in Dosierung und Wirkungszeit). Personen mit APC-Resistenz, die Vitamin-K-Antagonisten einnehmen, sollten daher ihre Blutgerinnungszeit (Prothrombinzeit) regelmäßig kontrollieren lassen.

Die Behandlung dauert mindestens sechs Monate, bei Patienten mit homozygotem Faktor-V-Leiden kann die Behandlungsperiode auch länger sein.

Was Sie selbst tun können

  • Legen Sie bei längeren Reisen Pausen ein und bewegen Sie sich; nehmen Sie nicht über lange Zeit die gleiche Sitzposition ein.
  • Übergewicht und Rauchen steigern das Risiko für Blutgerinnsel; achten Sie deshalb auf eine gesunde Ernährung und verzichten Sie auf das Rauchen.
  • Hormonelle Verhütungsmittel erhöhen das Thromboserisiko. Für Frauen mit bekannter APC-Resistenz empfehlen sich alternative Verhütungsmethoden.
  • Menschen, bei denen Thrombosefälle in der Familie bekannt sind, sollten sich auf eine APC-Resistenz untersuchen lassen.

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