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Krankheiten referenzindex «Chikungunya»

ChikungunyaChikungunya

Chikungunya wird durch Viren (sog. Alphaviren der Familie Togaviridae) verursacht. Die Erkrankung tritt vorzugsweise in Afrika, Indien und Südostasien auf. Vor allem wird Chikungunya auf den Philippinen, in Malaysia, Thailand, Kambodscha, Myanmar, Sri Lanka, Indien, Senegal, Gambia, Guinea und Tansania beobachtet. Im Zuge der globalen Erwärmung tritt die Überträgermücke nun auch in Europa auf. So kam es im Jahr 2007 zu einem Chikungunya-Ausbruch in der Region von Emilia Romagna (Nord-Italien) an der über hundert Menschen erkrankten.

Der Name "Chikungunya" kommt aus Tansania und bedeutet "sich zusammen krümmen". Damit werden die Hauptbeschwerden der Erkrankung beschrieben, nämlich sehr starke Muskel- und Gliederschmerzen die zu einer schmerzhaft zusammengekrümmten Körperhaltung führen können. Ungefähr 2 - 4 Tage nach Infektion entwickelt der Patient hohes Fieber, eine Hautrötung (oft am ganzen Körper) und sehr starke Muskel- und Gelenkschmerzen, die ungefähr eine Woche anhalten. Danach tritt in der Regel eine Besserung des Allgemeinbefindens ein. Bei Chikungunya handelt es sich um eine gutartig verlaufende Infektion, die von selber ausheilt.

Übertragung:

Übertragen werden die Chikungunya-Viren durch tag- und nachtaktive Mücken (sog. Aedes aegypti, in Asien auch Culexarten).

Schutz:

Gute Mückenschutzmaßnahmen (Hautbedeckende Kleidung, Mückennetze, Mückenabweisende Cremes, Lotionen, Sprays, Räucherspiralen, Coils, etc)! Eine Impfung für Reisende existiert leider noch nicht.

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