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Krankheiten referenzindex «Chinesischer Leberegel - Ursachen»

Im Zuge ihres Lebens durchlaufen Chinesische Leberegel mehrere Entwicklungsstadien, die auf verschiedene Organismen als Wirt angewiesen sind:

Erster Zwischenwirt sind bestimmte Süßwasserschnecken. In ihnen vermehren sich die Larven des Chinesischen Leberegels und reifen weiter heran. Nach einigen Wochen haben sich aus ihnen Hunderte so genannter Zerkarien entwickelt, die ins Wasser freigesetzt werden. Schwimmend machen sie sich auf die Suche nach dem zweiten Zwischenwirt, karpfenartigen Süßwasserfischen. Mithilfe eines gewebeauflösenden Enzyms dringen die Zerkarien in deren Haut und Muskulatur ein, wo sie sich als so genannte Metazerkarien einnisten.

Durch den Verzehr von rohem oder ungenügend gekochtem, infiziertem Fisch gelangen die Metazerkarien in den Körper von Menschen oder anderen fischfressenden Säugetieren - den Endwirten. In deren Darm kommen aus den Metazerkarien Larven hervor, die in die Gallenwege einwandern. Dort wachsen sie zu etwa ein bis zwei Zentimeter großen Würmern heran, den ausgewachsenen Chinesischen Leberegeln. Diese produzieren Eier, die mit den menschlichen Ausscheidungen (Stuhl) in Oberflächengewässer gelangen. Dort können sie von Süßwasserschnecken gefressen werden - der Kreislauf schließt sich.

 


Kommentar «Chinesischer Leberegel - Ursachen»