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Krankheiten referenzindex «Cushing-Syndrom»

Cushing-Syndrom

Beschreibung

Beim Cushing-Syndrom handelt es sich um körperliche Veränderungen, die durch einen hohen Kortisolspiegel im Blut (Hyperkortisolismus) verursacht werden. Kortison ist ein Hormon aus der Nebenierenrinde mit unterschiedlichen Wirkungen. So erhöht es unter anderem den Blutzuckerspiegel und unterdrückt Abwehrreaktionen des Immunsystems. Kortison wird daher als Medikament eingesetzt, um Entzündungen zu lindern.

Man unterscheidet das endogene (vom Körper selbst ausgehende) vom exogenen (von äußeren Einflüssen verursachete) Cushing-Syndrom. Das häufigere exogene Cushing-Syndrom entsteht durch die längerfristige Einnahme von Kortison. Das endogene Cushing-Syndrom ist weitaus seltener. Dabei produziert die Nebennierenrinde zu viel Kortisol, die aktive Form des Kortisons.

Das endogene Cushing-Syndrom ist eine sehr seltene Krankheit, von der Frauen drei bis viermal häufiger betroffen sind als Männer. Die Erkrankung kann in allen Altersstufen auftreten. Das Cushing-Syndrom wurde erstmals 1909 durch den Arzt Harvey Cushing beschrieben, der dieser Erkrankung den Namen gab.

Die Bildung von Kortisol in der Nebennierenrinde wird durch ein Hormon der Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) angeregt - das sogenannte Adrenocorticotrope-Hormon (ACTH). Dieses wiederum steht unter dem Einfluss eines Hormons des Hypothalamus (Corticotropin-Releasing-Hormon, kurz CRH).


Kommentar «Cushing-Syndrom»