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Krankheiten referenzindex «Diabetische Polyneuropathie - Diagnose»

Diabetische Polyneuropathie - Diagnose

Die diabetische Polyneuropathie beginnt schleichend und häufig unbemerkt. Ärzte können zumindest die periphere Nervenschädigung schon frühzeitig erkennen. Es kommen unter anderem folgende Untersuchungen zum Einsatz:

  • Ein Stimmgabeltest zeigt, ob der Betroffene Vibrationen noch genau wahrnimmt. Eine angeschlagene Stimmgabel wird dafür an hervorstehende Knochenanteile an Armen oder Beinen (z.B. Fuß- und Handknöchel) gehalten.
  • Zusätzlich wird des Temperaturempfinden auf der Haut geprüft.
  • Ärzte prüfen mithilfe eines Reflexhammers, wie gut die Reflexe funktionieren.
  • Das Elektromyogramm (EMG) zeichnet die Aktivität einzelner Muskeln auf, die Elektroneurographie (ENG) die Nervenaktivität. Die Untersuchungen zeigen, welche Form einer Neuropathie vorliegt.
  • Die Kalt-Warm-Empfindung am Fuß (Small fibres) wird getestet.
  • Ein Elektrokardiogramm (EKG) und die Blutdruckwerte im Stehen und Liegen zeigen (Schellong-Test), ob das Herz betroffen ist.

Um eine diabetische Polyneuropathie rechtzeitig zu erkennen, ist für Diabetiker ein regelmäßiger Arztbesuch besonders wichtig. Bei Verdacht auf eine Nervenkrankheit kann der behandelnde Arzt eine Weiterleitung an einen Facharzt für Neurologie (Nervenheilkunde) veranlassen. Durch regelmäßige Kontrolluntersuchungen lassen sich unangenehme Folgen verhindern.


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