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Krankheiten referenzindex «Dracunculusbefall»

DracunculusbefallDracunculusbefallDracunculusbefall

Der Medinawurm (Dracunculus medinensis) kann bis zu einem Meter lang werden und nistet sich im Bindegewebe, meist im Bein, ein. Bei Wasserkontakt durchbohrt er die Haut, um seine Larven abzulegen. Meist wird der Wurm erst dann sichtbar und der Befall dadurch erkannt. Die sicherste und traditionelle Methode besteht im langsamen Aufwickeln des Wurmes um ein Hölzchen, um ihn somit aus dem eigenen Körper herauszuziehen. Dabei ist es sehr wichtig, behutsam vorzugehen, damit der Wurm nicht abreißt und die damit verbundene große Infektionsgefahr vermieden wird. Der Medinawurm-Befall ist insgesamt sehr selten und bei Reisenden nur ein theoretisches Risiko, das in der Praxis in den letzten Jahren nirgendwo gemeldet worden ist.

Übertragung:

Durch das Trinken von Wasser aus Brunnen und anderen offenen Wasserstellen können die Larven übertragen werden.

Schutz:

Saubere Trinkwasserhygiene. Ggf. Filterung des Trinkwassers.

Kommentar «Dracunculusbefall»