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Krankheiten referenzindex «Erworbene Penisverkrümmung (IPP)»

Beschreibung

Bei rund einem Prozent aller deutschen Männer tritt im Laufe ihres Lebens eine erworbene Penisverkrümmung auf. Am häufigsten beobachtet man die Erkrankung zwischen dem 45. und 65. Lebensjahr. Meist handelt es sich um eine milde Form der erworbenen Penisverkrümmung (Induratio penis plastica, kurz: IPP). Ohne Behandlung kann sich die Krankheit von selbst bessern, unverändert fortbestehen oder sich unter Umständen verschlimmern.

In schwereren Fällen der erworbenen Penisverkrümmung verhindern Schmerzen bei der Erektion, die Krümmung des Penis und eine eventuell gleichzeitig auftretende Erektionsstörung den Beischlaf. Die Probleme beim Sex können jedoch auch auf den emotionalen Stress in Folge der neu aufgetretenen Krümmung des Penis zurückzuführen sein.

Die erworbene Penisverkrümmung hat die männliche Hälfte der Menschheit wahrscheinlich schon immer begleitet. Penisverkrümmungen wurden auf Grabbeigaben in Pompeii (79 n. Ch.) und auch bei alten griechischen Abbildungen dargestellt. Bereits im 16. Jahrhundert wurde die IPP von den Anatomen Fallopius und Vesallius unter dem Aspekt der Impotenz beschrieben. Francois de la Peyronie, Leibarzt des Königs Louis XV. brachte die Krankheit erstmals mit der Zeugungsfähigkeit in Verbindung (1743: "Some obstacles preventing the normal ejaculation in semen"). Seither wird die erworbene Penisverkrümmung im englischen Sprachraum auch Peyronie´s disease genannt.


Kommentar «Erworbene Penisverkrümmung (IPP)»