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Krankheiten referenzindex «Gallensteine - Diagnose»

Gallensteine - Diagnose

Neben der Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese) ist die Ultraschalluntersuchung (Sonografie) des Oberbauches eine wichtige Methode zur Diagnose von Gallensteinen. Dabei beurteilt der Arzt Gallenblase und Gallenwege.

Gallensteine in der Gallenblase (Gallenblasensteine): Gallensteine mit einer Größe von mehr als fünf Millimetern lassen sich mittels Sonografie fast immer nachweisen. Zusätzlich erkennt der Arzt, ob Komplikationen vorliegen. So ist etwa bei einer Gallenblasenentzündung (Cholangitis) die Gallenblasenwand verdickt.

Gallensteine im Gallengang (Gallengangssteine): Sie lassen sich sonografisch nicht immer erkennen, nur erweitere Gallengänge sind relativ sicher nachweisbar. Auch eine Erhöhung der Blutwerte, etwa der sogenannten Gamma-GT und/oder der Alkalische Phosphatase (AP), weisen auf eine Erkrankung der Gallenwege hin. Der Bilirubin-Wert im Blut ist typischerweise erhöht, wenn ein Gallenstein einen größeren Gallenweg blockiert (Verschlussikterus).

Eine weitere Diagnosemethode für Gallensteine ist die endoskopische Gallengangdarstellung (ERCP), mit der sich kleinere Steine auch gleichzeitig entfernen lassen. Zudem setzen Ärzte alternativ die Magnetresonanz-Cholangiografie (MRCP) ein. Sie bildet auch die Umgebung der Gallenwege ab. Die Endosonografie spürt Gallengangssteine ebenfalls mit hoher Trefferquote auf.

 


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