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Krankheiten referenzindex «Gebärmutterhalskrebs - Vorbeugen»

Die effektivste Maßnahme, um sich vor Gebärmutterhalskrebs zu schützen, ist der Schutz vor einer HPV-Infektion. Wichtig ist die Verwendung eines Kondoms von Beginn bis Ende des Sexualkontakts, um die Übertragung von HP-Viren zu verhindern. Seit November 2007 ist die Impfung gegen HPV für Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen.

Wichtig zur Früherkennung von Gebärmutterkrebs sind natürlich auch regelmäßige gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen. Hier entnimmt der Arzt im Rahmen der Krebsvorsorge einen Abstrich vom Muttermund und untersucht diesen auf verdächtige Zellen.

Zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs ist seit November 2007 ein Impfstoff gegen einige HP-Viren in Deutschland verfügbar. Sie immunisieren gegen die Hoch-Risiko-Genotypen 16 und 18 sowie 6 und 11, die für Genitalwarzen verantwortlich sind. Wird einer HPV-Infektion durch die Impfung vorgebeugt, lässt sich das Risiko, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, wahrscheinlich erheblich senken.

Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut empfiehlt die Impfung gegen das humane Papillomavirus (HPV) für alle Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren. Die Impfung mit insgesamt drei Dosen sollte vor dem ersten Geschlechtsverkehr abgeschlossen sein.

Für geimpfte Frauen ist es dennoch ratsam, auch weiterhin an der gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung teilzunehmen, da in seltenen Fällen auch andere Virustypen Gebärmutterhalskrebs verursachen können. Daneben kann die regelmäßige Kontrolluntersuchung beim Frauenarzt auch Aufschluss über mögliche andere Erkrankungen geben.


Kommentar «Gebärmutterhalskrebs - Vorbeugen»