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Krankheiten referenzindex «Gebärmuttersenkung - Diagnose»

Der Verdacht auf eine Gebärmuttersenkung ergibt sich aus den charakteristischen Beschwerden (zum Beispiel ein Druckgefühl nach unten oder unwillkürlicher Harnabgang). Zur Absicherung der Diagnose bittet der Arzt die betroffene Frau, mit den Bauchmuskeln zu pressen: Im Fall einer Gebärmuttersenkung wird ein Harnröhrenwulst sichtbar.

Bei der gynäkologischen Untersuchung mithilfe eines Spekulums stellt der Arzt fest, wie weit sich die Gebärmutter gesenkt hat. Im Extremfall führt eine Gebärmuttersenkung zu einer Ausstülpung der Scheide und einem sichtbaren Vorfall der Gebärmutter. Auch gehört eine rektale Untersuchung zur Diagnostik. So ist durch die Senkung eine Rektozele möglich, also eine Aussackung der Wand des Mastdarms zur Scheide hin.

Um das Ausmaß einer Gebärmuttersenkung und mögliche Folgen für die Harnwege einzuschätzen, kann der Arzt bildgebende Verfahren einsetzen, etwa eine Ultraschall-Untersuchung (Sonografie). Sehr selten setzt er eine Röntgenuntersuchung oder eine Magnetresonanztomografie (MRT) ein.

Besteht der Verdacht auf eine Harnröhreninfektion durch die Gebärmuttersenkung, wird eine Urinprobe im Labor untersucht. Blasenentleerungsstörungen und Störungen des Harnflusses werden gegebenenfalls mit einer urodynamischen Untersuchung überprüft. Auch eine Spiegelung von Harnröhre und Blase ist möglich (Urethrozystoskopie).


Kommentar «Gebärmuttersenkung - Diagnose»