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Krankheiten referenzindex «Gehirnerschütterung - Diagnose»

Mithilfe der Glasgow-Coma-Scale, schätzt der Arzt die Schwere der Verletzung ab. Dabei testet er, ob der Betroffene die Augen öffnet, auf Schmerzreize reagiert und ob er sich verständlich ausdrücken kann. So kann sich der Arzt, zum Beispiel direkt am Unfallort, ein erstes Bild vom Zustand des Betroffenen machen.

Wichtig für die Diagnosestellung "Gehirnerschütterung" sind die Symptome des Patienten, die Unfallsbeschreibung (am besten mithilfe zusätzlicher Zeugen) sowie die Ergebnisse der neurologischen und chirurgischen Untersuchung. Bei letzterer sucht der Arzt zum Beispiel nach Platzwunden am Kopf.

Auf Basis all dieser Informationen entscheidet der Arzt, ob zum Ausschluss einer schweren Hirnverletzung eine Computertomografie (CT) des Kopfs angefertigt und der Patient zur weiteren Beobachtung in das Krankenhaus eingewiesen werden muss. Mithilfe der Computertomografie erkennt der Arzt auch mögliche Verletzungen an der Wirbelsäule.

Eine Kernspintomografie wird zur Diagnose einer Gehirnerschütterung erst notwendig, wenn das CT-Bild unauffällig war, der Verletzte aber über Beschwerden klagt oder die neurologische Untersuchung Gehirnschäden vermuten lässt.

Zur weiterführenden Diagnostik wird in manchen Fällen auch eine Hirnstrommessung (EEG) durchgeführt.

Zusätzlich zu diesen Untersuchungen führt der Arzt bei einer Gehirnerschütterung häufig auch eine Blutuntersuchung durch, um den Einfluss von Alkohol oder Drogen oder Blutgerinnungsstörungen auszuschließen.


Kommentar «Gehirnerschütterung - Diagnose»