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Krankheiten referenzindex «Gehirnerschütterung - Therapie»

Beobachten und schonen

Risikopatienten sollten mindestens 24 Stunden nach dem Unfall, der zu der Gehirnerschütterung (Commotio cerebri) geführt hat, beobachtet werden. Nur kontinuierlich beschwerdefreie Personen, die weder Anzeichen einer tieferen Kopfverletzung noch längere Bewusstlosigkeit oder Gedächtnislücken erkennen lassen, können nach einer eingehenden Untersuchung nach Hause entlassen werden. Auch dort sollte sich der Verletzte für einige Tage körperlich schonen.

Treten nach einer Gehirnerschütterung Veränderungen des Geisteszustands (Bewusstseinslage, Orientierung) auf oder kommt es nach einem symptomfreien Zeitraum zu Übelkeit und Erbrechen, muss eine tiefgreifendere Verletzung des Gehirns ausgeschlossen werden. Eine einfache Überprüfung der Orientierung kann man durch simple Fragen nach Datum, Wochentag, Namen oder dem Ort ("Wo befinden Sie sich hier?") vornehmen.

Alle schwerer Verletzen müssen die 24 Stunden zur Nachbeobachtung im Krankenhaus verbringen. Dort werden Sie in regelmäßigen Abständen untersucht, um mögliche Verschlechterungen rechtzeitig erkennen zu können.

In der Regel richtet sich die Therapie bei einer Gehirnerschütterung nach den auftretenden Symptomen. Gegen Kopfschmerzen werden beispielsweise Schmerzmittel gegeben, bei Nackenschschmerzen zusätzlich physiotherapeutische Maßnahmen durchgeführt. Häufig leiden Patienten mit einer Gehirnerschütterung an Übelkeit und Erbrechen. Sogenannte Antiemetika (Anti-Brechmittel) lindern solche Beschwerden.

Was Sie selbst tun können

In der Regel verschwinden die Symptome einer Gehirnerschütterung nach wenigen Tagen körperlicher Schonung von allein. Anfangs sollten Fernsehen, Computerarbeit (auch PC-Spiele), langes Lesen und Sport vermieden werden.


Kommentar «Gehirnerschütterung - Therapie»