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Krankheiten referenzindex «Gehirntumore»

GehirntumoreGehirntumoreGehirntumore

Beschreibung

Ein Gehirntumor unterscheidet sich von gesundem Gehirngewebe dadurch, dass in ihm die Zellen ungebremst wachsen und sich vermehren. Entwickelt sich der Tumor aus Gehirnzellen, so spricht man von einem primären Gehirntumor. Dagegen bezeichnet man Tochtergeschwulste (Metastasen) anderer Tumoren, die erst in das Gehirn einwandern, als sekundäre Gehirntumore. Mediziner unterscheiden außerdem zwischen gutartigen (benignen) und bösartigen (malignen) Gehirntumoren. Gehirntumore sind insgesamt relativ selten und machen etwa zwei Prozent aller Krebserkrankungen aus.

Es gibt einen wichtigen Aspekt, der Geschwulste im Gehirn von anderen Tumoren unterscheidet: Das Gehirn liegt eingebettet im festen knöchernen Schädel und hat kaum Ausweichmöglichkeiten. Der Druck in dem sehr druckempfindlichen Gehirngewebe steigt bei jedem Tumorwachstum leicht an. Deshalb können auch gutartige Tumore, die nur verdrängend wachsen und sich nicht in andere Organe absiedeln, zu schweren Beeinträchtigungen führen und sogar lebensgefährlich werden.

Häufigkeit

Bei Kindern entstehen Gehirntumoren am häufigsten im Alter von drei bis zwölf Jahren, bei Erwachsenen zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr. Bei Kindern treten am häufigsten primäre Gehirntumoren auf, bei Erwachsenen kommen Metastasen im Gehirn häufiger vor als primäre Gehirntumoren. In Deutschland erkranken jährlich etwa 7.000 Menschen an einem primären Rückenmarks- oder Hirntumor. Dies entspricht etwa zwei Prozent aller neu auftretenden Krebserkrankungen pro Jahr.

Wichtige Gehirntumoren bei Erwachsenen sind:

  • Astrozytom
  • Glioblastom
  • Meningeom
  • Tumor der Hirnanhangsdrüse (Hypophysentumor)

Häufige Gehirntumoren im Kindesalter sind:

  • Astrozytom
  • Medulloblastom
  • Ependymom

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