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Krankheiten referenzindex «Grindflechte - Therapie»

Grindflechte - Therapie

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Wenn Sie vermuten, dass Sie oder Ihr Kind an einer Grindflechte (Borkenflechte, Impetigo contagiosa) erkrankt sind, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Die gängige Therapie ist ein äußerlich wirksames Mittel gegen Wundinfektionen (Antiseptikum) oder ein Antibiotikum.

Bei einem ausgedehnten Hautbefall der Grindflechte reicht die äußerliche Therapie nicht aus - in diesem Fall verordnet der Arzt Antibiotika.

Was Sie selbst tun können

Hygienische Maßnahmen spielen begleitend in der Therapie der Grindflechte eine entscheidende Rolle:

  • Waschen Sie nach jedem Kontakt mit dem erkrankten Kind Ihre Hände gründlich mit Seife; so entfernen Sie die infektiösen Keime.
  • Kurz geschnittene und saubere Nägel sind besonders bei Kindern wichtig. Kinder denken oft nicht daran, dass sie sich gerade gekratzt haben und gleich darauf etwas anderes oder jemand anderen anfassen. Kurze, saubere Fingernägel sind eine gute Hilfe, um den Übertragungsweg der Grindflechte zu unterbrechen.
  • Vermeiden Sie es, die Wunden zu berühren oder an den wunden Stellen zu kratzen. Das gilt auch, wenn diese jucken. Durch Berührung und Kratzen verbreiten sich die Bakterien.
  • Das Waschen von Handtüchern und Bettwäsche in der Waschmaschine bei 60° C ist ausreichend, um die Bakterien abzutöten.

Erst wenn alle Krusten abgefallen sind, ist die Grindflechte nicht mehr ansteckend und Ihr Kind kann wieder die Schule oder den Kindergarten besuchen.


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