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Krankheiten referenzindex «Gürtelrose - Therapie»

Schnell zum Arzt!

Bei Verdacht auf eine Gürtelrose (Zoster) sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen. Es ist wichtig, dass Sie so rasch wie möglich ein Medikament einnehmen, das die Vermehrung der Viren hemmt (Virustatika wie Aciclovir oder Brivudin). Das verkürzt den Krankheitsverlauf und verhindert die Nervenschmerzen und mögliche Folgeschäden.

Besonders wichtig ist, dass Sie das Medikament zur Behandlung einer Gürtelrose innerhalb weniger Stunden einnehmen. Es gilt: Je schneller, desto besser. Teilen Sie der Sprechstundenhilfe Ihren Verdacht auf eine Gürtelrose mit, damit Sie nicht wertvolle Zeit im Wartezimmer verlieren.

Gegen Schmerzen, die bei einer Gürtelrose auftreten, helfen schmerzstillende Mittel. Schonen Sie sich, solange Sie krank sind.

Postzosterische Neuralgie

Wenn eine Gürtelrose (Zoster) nicht schnell genug behandelt wurde, können noch Wochen später starke und anhaltende Nervenschmerzen auftreten (postzosterische Neuralgie). Solche Beschwerden können auch Monate bis Jahre andauern und werden mit starken Schmerzmitteln behandelt - manchmal in Kombination mit Antidepressiva. Diese unterstützen die schmerzstillende Wirkung.

Hilfreich bei solchen Nervenschmerzen sind auch bestimmte Medikamente, die ursprünglich gegen Epilepsie eingesetzt wurden (Antiepileptika). Dazu gehört zum Beispiel der Wirkstoff Carpamazepin, der zur Behandlung der postzosterischen Neuralgie zugelassen ist. Auch Salben mit Zusatz eines lokalen Betäubungsmittels können die Schmerzen lindern.


Kommentar «Gürtelrose - Therapie»