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Krankheiten referenzindex «Gutartige Hauttumoren»

Gutartige HauttumorenGutartige HauttumorenGutartige Hauttumoren

Grützbeutel, sogenannte Atherome, wölben sich halbkugelig über die Hautoberfläche hervor, oft unter dem Haupthaar, wo sie beim Kämmen stören. Sie enthalten grützeartigen, gelblichweißen Talg.

Fetteinlagerungen in der Lidhaut (Xanthelasmen) zeigen sich als gelbliche Platten oder Flecken. Zu 50 Prozent besteht gleichzeitig eine Erhöhung der Blutfettwerte.

Fettgewebsgeschwülste (Lipome) sind gutartige Wucherungen des Unterhautfettgewebes. Unter der hügeligen Haut tastet man prall-elastische, lappige, kaum schmerzhafte, bis kastaniengroße Knoten. Oft treten sie über den ganzen Körper verstreut auf. Auch sie können Hinweise auf Fettstoffwechselstörungen sein.

Störende Atherome und Lipome werden im ganzen operativ entfernt. Seborrhoische Warzen lassen sich recht einfach mit dem scharfen Löffel entfernen. Bei Xanthelasmen kommt die Lasertherapie in Frage.

Seborrhoische Alterswarzen (auch Fettwarzen genannt) sind harmlose, besonders am Rumpf oder im Gesicht auftretende flache, braune Hautveränderungen. Sie haben eine zerklüftete Oberfläche und fühlen sich weich und fettig an. Trotz ihres Namens findet man sie auch bei jüngeren Menschen. Treten sie plötzlich in großer Zahl und mit Juckreiz auf, können Sie ein Zeichen für eine bösartige Erkrankung im Körper sein.

Stecknadelkopf- bis linsengroße, dunkelrote sogenannte Altersangiome können bereits bei 25- bis 30jährigen auftreten. Auch sie sind harmlos, gelegentlich bluten sie nach Verletzungen heftig.

Feuermale und Leberflecken

Der Volksmund versteht unter Muttermalen meist braune „Leberflecken“ oder auch rote Feuermale. Sie sind angeborene gutartige Veränderungen, die erst allmählich wachsen. Allerdings können einige der braunen „Leberflecken“ im Laufe der Zeit bösartig entarten.

Beim Feuermal (Naevus flammeus) handelt es sich um eine harmlose Erweiterung kleiner Hautgefäße, die auch die feuerrote Farbe verursachen. Sie sind angeboren und wachsen mit, zeigen aber keine eigene Wachstumstendenz. Meistens treten sie im Gesicht auf oder auch im Nacken als sogenanntes Storchenbiss. Feuermale können, wenn sie halbseitig auftreten, auf Störungen im Nervensystem hinweisen.

Hämangiome sind gutartige Wucherungen von Blutgefäßen. Häufig zeigen sie sich bei oder wenige Tage nach der Geburt als dunkelrotes Knötchen. Sie können Probleme bereiten, wenn sie wachsen und im Gesichtsbereich zu Behinderung der Sehentwicklung führen. In vielen Fällen bilden sie sich jedoch spontan zurück.

Jeder Mensch hat durchschnittlich etwa 20 Leberflecken. Sie sind in der Regel harmlos und verändern sich kaum. Ein solcher Pigmentfleck kann sich jedoch in bösartigen Hautkrebs umwandeln. Dieser Entartung gehen allerdings fast immer äußerlich erkennbare Zeichen voraus. Pigmentmale, die dauernd gereizt werden, beispielswiese im Scheuerbereich des Gürtels, an Fußsohlen, Handflächen, Hals, im BH-Träger-Bereich, entarten häufiger als Leberflecken an anderen Körper stellen. Von Bedeutung für die Entartung ist auch die übermäßige Einwirkung von UV-Strahlen.


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