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Krankheiten referenzindex «Hautparasiten»

HautparasitenHautparasitenHautparasiten

Die am weitesten vertetenen Hautparasiten in unseren Regionen sind Läuse, Flöhe und Zecken. Wo die Hautparasiten herkommen und wie sie übertragen werden finden Sie hier:

Läuse

Läuse sind weltweit verbreitet. Kopf-, Kleider- und Filzläuse werden von Mensch zu Mensch übertragen, vor allem bei schlechten hygienischen Bedingungen bei engem körperlichen Kontakt. Kopfläuse führen zu einem starken Juckreiz im Bereich der Kopfhaut und des Nackens. Bei genauerem Hinsehen lassen sich die an den Haaren festhaftenden Eier der Läuse (Nissen) beobachten. Die eher seltener vorkommende Kleiderlaus führt durch ihren Biss ebenfalls zu starkem Juckreiz mit Bildung von Quaddeln auf der Haut. Die Läuse und ihre Eier findet man in Nähten und Falten der Kleidung. Filzläuse befallen schweißdrüsenreiche behaarte Regionen wie Achselhöhlen, Schambereich und Brust.Auch sie verursachen starken Juckreiz. Als Schutzmaßnahme gilt ebenfalls sorgfältige Körper- und Wäschehygiene.

Flöhe

Bisse des Menschenflohs befinden sich meist an bedeckten Hautstellen. Meist findet man mehrere Bisse nebeneinander, die eine kleine Quaddel bilden und stark jucken. Die Übertragung erfolgt überall dort, wo schlechte hygienische Bedingungen bestehen. Die Flöhe können durch Körperkontakte von Mensch zu Mensch springen oder aber auch durch die Wäsche übertragen werden.

Krätze (Skabies)

Krätze tritt vor allem da auf, wo schlechte hygienische Verhältnisse herrschen. Jedoch beobachtet man sie in den letzten Jahren auch bei Menschen, die in normalen Verhältnissen leben. Hier besteht dann die Gefahr, dass sie nicht erkannt bzw. mit anderen Hauterkrankungen verwechselt wird. Die Krätze wird durch Milben hervorgerufen, die sich in die oberen Hautschichten bohren und dort ihre Eier ablegen. In der Regel graben die Milben ihre Gänge an weichen, dünnen, feuchtwarmen Hautstellen, insbesondere zwischen den Fingern, im Bereich der Handgelenke und Unterarme und im Genitalbereich. Typischerweise kommt es zu einem starken, meist nächtlichen Juckreiz, der über längere Zeit andauern kann. Die Übertragung erfolgt bei engem körperliche Kontakt, vor allem bei Sexualkontakt. Die Krätze ist problemlos therapierbar.

Wanzen

Wanzen kommen in Europa nur noch selten vor. Charakteristisch für Wanzen ist die fußstapfenartige Anordnung der Einstiche hintereinander. Die lichtscheuen Wanzen nisten hinter Tapeten und Holzverkleidungen. Abends krabbeln sie die Wand hoch und lassen sich auf ihr Opfer fallen. Auch in Polstern von Verkehrsmitteln können sie vorkommen. Anfangs reagiert die Haut mit juckender Quaddelbildung. Nach Gewöhnung bereiten die Einstiche oft keine wesentlichen Beschwerden mehr.

Zecken

Zecken (Umgangssprache: Holzbock) fallen nicht, wie häufig angenommen wird, „von den Bäumen herab“, sondern sie leben in Bodennähe in hohem Gras, Unterholz, Sträuchern und Gebüschen sowie in losem Laub. Beim Biss werden über den Speichel der Zecke verschiedene Krankheiten übertragen, so die Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).


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