Impotenz - Diagnose. Causes, symptoms, treatment Impotenz - Diagnose

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Impotenz - DiagnoseImpotenz - Diagnose

Detaillierte Fragen

Der Arzt wird Ihnen zur Abklärung einer Impotenz sehr persönliche Fragen stellen, unter anderem über Ihr Sexualleben. Diese Informationen sind wichtig, um sich ein Bild von der Erektilen Dysfunktion zu machen. Der Arzt wird sowohl mit Ihnen als auch gegebenenfalls mit Ihrem Partner sprechen. Manchmal ist es einfacher, diese Fragen schriftlich auf einem Fragebogen zu beantworten. Diese sind bei Urologen erhältlich, die auf die Behandlung von Erektionsstörungen spezialisiert sind.

Einige Medikamente können eine Impotenz hervorrufen oder eine bestehende verschlimmern. Deshalb sollten Sie dem Arzt alle Medikamente nennen, die Sie einnehmen - unabhängig davon, ob die Präparate rezeptflichtig sind oder nicht.

Untersuchungen

Im nächsten Schritt gilt es zu klären, welche Ursachen der Erektilen Dysfunktion zu Grunde liegen. Dazu untersucht der Arzt den Penis und die Hoden. Zudem sollten alle Männer auch manuell über den Darm untersucht werden (digital rektale Untersuchung). Damit lassen sich Prostatavergrößerungen abschätzen, die ebenfalls eine Erektile Dysfunktion verursachen können.

Zur Diagnose einer Impotenz gehören weiterhin eine Blutdruck- und Pulsmessung sowie Blut- und Urinuntersuchungen (unter anderem eine Bestimmung des Hormonstatus). In besonderen Fällen werden auch die Nerven des Beckenbodens neurologisch untersucht. Bei Männern mit Impotenz, die älter als 45 Jahre sind, kann das Blut zusätzlich auf Anzeichen für Prostatakrebs untersucht werden.

Wichtig zur sicheren Bestimmung einer Erektilen Dysfunktion sind auch Ultraschall-Untersuchungen der Blutgefäße des Penis in Ruhe und - unter besonderen Umständen - auch nach der Injektion eines erektionsfördernden Medikaments. Nur falls ein operativer Eingriff zur Verbesserung der Durchblutung infrage kommt, werden noch genauere Gefäßdarstellungen und Durchblutungsmessungen durchgeführt.

Mithilfe eines einfachen Gerätes kann während der Nacht der Schwellungsgrad des Penis beurteilt werden (Tumeszenzmessung, NPTR-Messung), was Hinweise auf die Art der vorliegenden Impotenz liefern kann. Lassen sich Erektionen während des Schlafes nachweisen, spricht dies dafür, dass der Erektionsmechanismus an sich immerhin funktioniert.


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