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Krankheiten referenzindex «Ischiasnervreizung - Vorbeugen»

Ischiasnervreizung - Vorbeugen

So können Sie einer Ischialgie vorbeugen

Sie haben einige Möglichkeiten, um einer Ischiasnervreizung vorzubeugen. So ist es wichtig, die Rückenmuskulatur zu stärken, beispielsweise durch entsprechendes Muskeltraining und Krankengymnastik. In Rückenschulen erfahren Sie nicht nur den theoretischen Hintergrund, sondern können auch ganz praktisch üben. Die Physiotherapeuten überprüfen, ob Sie die Übungen korrekt umsetzen, um weitere Fehlhaltungen zu vermeiden.

Zudem sollte zur Vorbeugung einer Ischiasnervreizung der Arbeitsplatz rückenfreundlich ausgestattet sein: Er sollte aufrechtes Sitzen im richtigen Abstand zum Arbeitstisch, Computerbildschirm und Tastatur ermöglichen. Achten Sie darauf, Ihre Körperhaltung während der Arbeitszeit immer wieder zu verändern.

Bedenken Sie, dass eine Gewichtsreduktion bei Übergewicht Ihren Rücken entlastet und damit hilft, eine Ischiasnervreizung zu verhindern. Auch das richtige, rückenfreundliche Heben von schweren Lasten sollten Sie sich angewöhnen:

  • Gehen Sie stets leicht in die Hocke und heben Sie die Last mit gebeugten - niemals ausgestreckten - Armen hoch.
  • Tragen Sie Lasten immer möglichst nah am Körper.
  • Versuchen Sie generell, schweres Heben zu vermeiden.
  • Alltagsgegenstände wie runtergefallene Schlüssel, Bücher oder Zeitungen lassen sich problemlos mit gestreckten Beinen vom Boden aufheben.
  • Falls Sie etwas tragen müssen, verteilen Sie das Gewicht möglichst beidseitig, um Ihren Rücken nicht einseitig zu belasten.

Infektiösen Nervenwurzelerkrankungen wie Borreliose und Gürtelrose, die eine Ischiasnervreizung  verursachen können, lässt sich durch Stärkung des eigenen Abwehrsystems vorbeugen. Regelmäßiger Ausdauersport an der frischen Luft, eine ausgeglichene Stimmungslage und eine obst- und gemüsereiche Ernährung regen das Immunsystem an. Gegen das Windpockenvirus (Herpes-Zoster-Virus), das auch die Gürtelrose verursacht, gibt es außerdem eine Impfung.


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