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Krankheiten referenzindex «Listeriose - Prognose»

Die Prognose der Listeriose ist insgesamt sehr gut. Bei einem geschwächten Immunsystem sind jedoch schwerere Verläufe möglich. So kann es zum Beispiel zu einer Hirnhautentzündung (Meningitis) kommen, an der etwa ein Drittel der Betroffenen stirbt.

Gefährlich ist eine Listeriose bei Schwangeren. Ab der fünften Schwangerschaftswoche können die Listerien auf das Ungeborene übertragen werden. Besonders häufig kommt es jedoch im letzten Drittel der Schwangerschaft zu Listerien-Infektionen.

Findet eine Übertragung in der Frühschwangerschaft statt, führt dies unter Umständen zu einer Fehl- und Totgeburt. Infiziert sich die Schwangere erst im letzten Drittel der Schwangerschaft oder um den Geburtstermin herum mit Listerien, können Probleme in der Neugeborenenphase auftreten. Aber auch über den Geburtsweg kann sich das Neugeborene mit Listeriose anstecken.

Bei Neugeborenen, die mit Listerien infiziert sind, lassen sich Zeichen einer Blutvergiftung mit Milz- und Leberschwellung beobachten. Außerdem kann es zu Atemnot bis hin zum Atemstillstand sowie zu Erbrechen und Krämpfen kommen. Eine besonders gefürchtete Komplikation der Listeriose bei Neugeborenen ist in diesem Zusammenhang die eitrige Hirnhautentzündung. Setzt die Therapie nicht frühzeitig ein, ist die Sterblichkeit der Neugeborenen-Listeriose hoch.


Kommentar «Listeriose - Prognose»