Malaria. Causes, symptoms, treatment Malaria

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MalariaMalaria

Beschreibung

Malaria ist eine Infektionskrankheit, die durch einzellige Organismen (Plasmodien) hervorgerufen wird. Sie werden über eine bestimmte Mückenart, die Anophelesmücke, übertragen. Es gibt vier unterschiedliche Malariaerreger:

  • Plasmodium falciparum
  • Plasmodium vivax
  • Plasmodium malariae
  • Plasmodium ovale

Plasmodium falciparum und Plasmodium vivax sind am häufigsten, Plasmodium falciparum ist am gefährlichsten.

Malaria ist eine Tropenkrankheit und weltweit eine der häufigsten Infektionskrankheiten. Sie tritt in etwa 100 Ländern endemisch auf. Etwa 40 Prozent der Weltbevölkerung leben in Malariagebieten. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erkranken jährlich etwa 250 Millionen Menschen an Malaria. Im Jahr 2009 starben über 780.000 Menschen daran, in der Mehrzahl Kinder unter fünf Jahren.

Durch den verstärkten Reiseverkehr erkranken auch Touristen zunehmend an Malaria - vor allem an der gefährlichen Malaria tropica (80 Prozent). Man rechnet jährlich mit etwa 12.000 Fällen in Europa. In Deutschland wurden dem Robert Koch-Institut im Jahr 2009 insgesamt 523 Malariafälle gemeldet. Der Großteil der Patienten hielt sich zuvor in afrikanischen Endemiegebieten auf.

Es gibt verschiedene Formen der Malaria-Erkrankung, die unterschiedlich verlaufen. Am gefährlichsten ist die Malaria tropica.

MalariaM. tertianaM. quartanaM. tropica
ErregerPl.vivax + Pl.ovalePl. malariaePl. falciparum
Vorkommengemäßigte ZonenTropenTropen und Subtropen
Fieber-
schübe
Eintrittsehr plötzlichschnell, aber
nicht plötzlich
sehr plötzlich
Dauer3-4 h4-5 hunregelmäßig
Wiederkehralle 48 h
(jeder 3. Tag)
alle 72 h
(jeder 4. Tag)
unregelmäßig
Verlaufhäufig gutartighäufig gutartighäufig schwere Komplikationen: Kreislaufkollaps,
Schock, Lungenödem, Nierenversagen
Prognose ohne
Behandlung
Heilung nach 12 Fieberschüben
(3 Wochen)
Heilung nach 20 Fieberschüben
(8 Wochen)
endet in über 20 Prozent der Fälle tödlich
Rückfälle bei
Nicht-Behandlung
häufig in den ersten 5 Jahrenhäufig im 1. Jahrhäufig bei Überlebenden,
gleiche Schwere und
Gefährlichkeit

 

 

 


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