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Krankheiten referenzindex «Manisch-depressive Erkrankung (bipolare affektive Störung)»

Beschreibung

"Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt", so übersetzt der Volksmund die Diagnose Manisch-depressive Erkrankung. Die Krankheit ist durch abwechselnde Episoden von Depression und übermäßig gehobener Stimmung (Manie) gekennzeichnet. Sie beinhaltet ein Kaleidoskop menschenmöglicher Stimmungslagen - zwischen Euphorie und abgrundtiefer Einsamkeit. Da die Stimmung (Affekt) zwischen zwei entgegengesetzten Polen schwankt, wird die Erkrankung auch Bipolare affektive Störung genannt.

Die Zahl der erlebten Episoden ist von Person zu Person verschieden. Manche haben nur eine einzelne Episode, andere haben viele. Zwischen den Episoden sind Patienten mit einer Manisch-depressiven Erkrankung meist psychisch gesund (symptomfrei).

Schätzungsweise sind 1,5 bis fünf Prozent der deutschen Bevölkerung von der Manisch-depressiven Erkrankung betroffen. Männer und Frauen erkranken etwa gleich häufig. Im Gegensatz dazu überwiegen bei ausschließlichen Depressionen eindeutig die weiblichen Erkrankten.

Die erste Manisch-depressive Episode ereignet sich zumeist zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr. Damit liegt der Erkrankungsbeginn im Durchschnitt etwa sechs Jahre unter dem, der schweren Depression ohne manische Phasen (Major Depression).


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