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Krankheiten referenzindex «Mausarm - Ursachen»

Der Mausarm (RSI-Syndrom) kommt unter anderem bei Menschen vor, die sehr viel mit dem Computer arbeiten. In erster Linie sind Vielschreiber (Textverarbeitung, Dateneingabe) und Grafiker betroffen. Insbesondere Bewegungsabläufe wie Tasten- oder Mausklicks, die sich oft wiederholen, sind für die Entstehung eines Mausarms verantwortlich.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass verschiedene Faktoren einen Mausarm auslösen oder zumindest begünstigen:

  • Wiederholte (Über-)Belastung von Muskeln, Sehnen, Nerven oder Gelenken führen zu einer chronischen schmerzhaften Gewebereizung.
  • Die Verarbeitung von chronischen Schmerzimpulsen verändert die Empfindung und Weiterleitung dieser Schmerzen auf Rückenmarks- und Gehirnebene. Auch wenn zum Beispiel die Gewebeverletzung am Unterarm nicht mehr existiert, kann der Betroffene den Schmerz weiterhin empfinden.
  • Wiederholte Bewegungen bei gleichzeitiger Informationsverarbeitung (z.B. Mausklicken und Bildschirm betrachten) führen bei anfänglich minimalen Schmerzen unterhalb der Wahrnehmungsgrenze im Gehirn zu einer Speicherung des Vorgangs "Mausklick" mit "Schmerz". Wurden die Bewegungen zigtausendmal von unterschwelligen Schmerzsignalen begleitet, kann das Bewegungsmuster allein Schmerzen auslösen, obwohl keine Schädigung mehr vorliegt.

Zudem scheinen persönliche Faktoren bei der Entwicklung eines Mausarms eine Rolle zu spielen, zum Beispiel:

  • Hohe Arbeitsbelastung,
  • Stress,
  • Körperhaltung,
  • nicht ergonomisch eingerichteter Arbeitsplatz,
  • verringerte Körperwahrnehmung.

Kommentar «Mausarm - Ursachen»