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Krankheiten referenzindex «Medikamenteninduzierte Kopfschmerzen - Diagnose»

Medikamenteninduzierte Kopfschmerzen - Diagnose

Drei Kriterien

Ein Kopfschmerzkalender, in dem alle eingenommenen Medikamente einschließlich der frei verkäuflichen Präparate eingetragen werden, hilft dem Arzt bei der Diagnose-Findung.

Die Internationale Kopfschmerzgesellschaft (International Headache Society) hat Kriterien für die Diagnostik der Kopfschmerzen durch Medikamentenübergebrauch (medikamenteninduzierte Kopfschmerzen) erarbeitet:

KriteriumBeschreibung
1Die Kopfschmerzen sind an mindestens 15 Tagen/Monat vorhanden.

2

Seit mehr als drei Monaten wurden Schmerzmittel

- an mindestens zehn Tagen/Monat (gilt für Ergotamin, Triptane, Opioide, Kombinationsanalgetika) oder

- an mindestens 15 Tagen/Monat (gilt für einfache Analgetika) eingenommen.

3Der Kopfschmerz hat sich während des Schmerzmittelübergebrauchs entwickelt oder deutlich verschlechtert.

Die Unterscheidung zwischen einem chronischen Spannungskopfschmerz und medikamenteninduzierten Kopfschmerz kann der Arzt manchmal erst nach einem Medikamenten-Entzug treffen.

In einigen Fällen, zum Beispiel wenn der Betroffene unter untypischen Symptomen leidet, kann der Arzt zusätzlich eine Computertomografie (CT) oder Magnetresonanztomografie (MRT) des Schädels veranlassen.


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