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Krankheiten referenzindex «Medikamenteninduzierte Kopfschmerzen»

Medikamenteninduzierte Kopfschmerzen

Beschreibung

Ob Medikamente helfen oder schaden, ist eine Frage der Dosierung. Menschen mit starken Kopfschmerzen kann die richtige Menge des passenden Medikaments helfen und viel Leid ersparen. Aber gerade bei chronischen Kopfschmerzen kann der Griff zur Pillenschachtel neue Beschwerden verursachen.

Kopfschmerz durch Medikamentenübergebrauch (medikamenteninduzierter Kopfschmerz, früher Analgetika-Kopfschmerz) entsteht durch die häufige Einnahme von Schmerzmitteln (Analgetika), wobei oft auch zwischen verschiedenen Präparaten gewechselt wird. Grundsätzlich kann jedes Schmerzmittel bei falscher Dosierung zu Kopfschmerzen führen. Da viele Analgetika frei verkäuflich und ohne ärztliches Rezept in der Apotheke erhältlich sind, gehen manche Menschen sehr sorglos damit um. Auch wissen behandelnde Ärzte oft nichts über den tatsächlichen Schmerzmittelkonsum ihrer Patienten.

Um einen Kopfschmerz durch Medikamentenübergebrauch zu vermeiden, sollten Betroffene Kopfschmerzmittel und/oder Migränemittel höchstens an zehn Tagen pro Monat und an höchstens drei Tagen hintereinander einnehmen.

Meist handelt es sich bei medikamenteninduzierten Kopfschmerzen um einen dumpf-drückenden Dauerkopfschmerz. Die Zahl der Betroffenen wird auf 1,0 bis 1,5% geschätzt. Frauen leiden deutlich häufiger darunter als Männer.


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