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Krankheiten referenzindex «Menière-Krankheit - Symptome»

Menière-Anfälle - keine Vorwarnung

Typisch für die Menière-Krankheit ist, dass die Menière-Anfälle plötzlich und ohne Vorwarnung auftreten. Ein schwerer Drehschwindel führt zu Übelkeit und häufig auch zum Erbrechen. Infolge des heftigen Schwindels zittern die Augäpfel (Nystagmus), es kommt zu Stürzen, die Betroffenen schwitzen und sind blass. Ein Menière-Anfall wird häufig von massiven Angstzuständen begleitet.

Zusätzlich treten bei Morbus Menière meist einseitige Ohrgeräusche (Tinnitus) auf. In der Regel handelt es sich um ein tieffrequentes Brummen. Auf der gleichen Ohrseite nimmt das Hörvermögen ab. Diese zunächst vorübergehende Hörminderung wird häufig von einem Druck- und Völlegefühl im betroffenen Ohr begleitet. Der Tinnitus und das schwankende Hörvermögen können schon Jahre vor den ersten Drehschwindelattacken auftreten.

Chronisches Ohrensausen

Zwischen den Menière-Anfällen sind die meisten Betroffenen beschwerdefrei. Je häufiger die Anfälle werden und je länger die Menière-Krankheit andauert, desto weniger bildet sich das Ohrensausen zurück - es wird chronisch. Nach und nach entsteht eine bleibende und zunehmende Schwerhörigkeit, vor allem im Tieftonbereich. Im chronischen Stadium der Menière-Krankheit sind sogenannte "drop attacks" keine Seltenheit. Die Betroffenen stürzen, verlieren aber nicht das Bewusstsein.

In den ersten zwei Jahren des Morbus Menière bleiben die Beschwerden meist auf ein Ohr beschränkt. Besteht die Menière-Krankheit viele Jahre, kann auch das andere Ohr von den Symptomen betroffen sein.

Menschen mit Morbus Menière empfinden die Krankheit häufig als psychisch sehr belastend, da die Anfälle ohne Vorwarnung auftreten.


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