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Krankheiten referenzindex «Migräne bei Kindern - Vorbeugen»

Vorbeugen ohne Medikamente

Ein ausgeglichener Lebensstil kann die Kopfschmerz-Attacken verhindern oder zumindest in Häufigkeit und Stärke reduzieren. Dazu gehören vor allem regelmäßige Mahlzeiten, ein geregelter Tagesablauf, genügend Schlaf, kleine Lernpausen sowie ausreichend Flüssigkeit. Kinder verspüren oft keinen Durst, deswegen muss man sie daran erinnern, regelmäßig zu trinken.

Verhaltenstherapeutische Methoden wie die progressive Muskelrelaxation nach Jacobson, Biofeedback und andere kindgerechte Verhaltenstherapien sind bei Kindern besonders erfolgreich und lassen sich auch miteinander kombinieren. Fantasiereisen sind vor allem bei kleinen Kindern sehr beliebt. Die Kleinen stellen sich dabei eine Umgebung vor, in der sie von der Migräne abgelenkt sind: Im Baumhaus, auf dem Piratenschiff oder im Düsenjet sind Kopfschmerzen einfach machtlos.

Es gibt auch seltene Migräneformen (besonders bei hyperaktiven Kindern), die durch bestimmte Auslassdiäten (zum Beispiel kein Käse, keine Schokolade oder Milch) gemildert werden können. In einem solchen Fall muss aber ein Spezialist einen auf das Kind zugeschnittenen Diätplan erstellen.

Medikamentöse Prophylaxe

Leidet das Kind trotz all dieser Strategien immer noch mehr als drei Mal pro Monat unter Kopfschmerzen, die sehr stark sind oder über zwei Tage anhalten, ist eine Migräne-Prophylaxe mit bestimmten Medikamenten sinnvoll.

Zur medikamentösen Migräne-Vorbeugung bei Kindern werden Magnesium, Betablocker (Propranolol oder Metoprolol) und Flunarizin empfohlen.


Kommentar «Migräne bei Kindern - Vorbeugen»