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Krankheiten referenzindex «Monoklonale Gammopathie»

Monoklonale Gammopathie

Eine monoklonale Gammopathie ist eine Veränderung der Proteine des Blutplasmas, die mit einer krankhaften Vermehrung eines einzelnen Immunglobulins einhergeht. Der Name beruht auf der Tatsache, dass die Immunglobuline bei der elektrophoretischen Aufteilung der Plasmaproteine (Serumelektrophorese) in der sogenannten γ-Fraktion zu finden sind.

Ursache ist eine Vermehrung eines einzelnen Klons von Antikörper-bildenden Plasmazellen bzw. deren Vorläufern. Das pathologische Immunglobulin gehört einer der Immunglobinklassen an, am häufigsten ist eine monoklonale Gammopathie vom IgG, IgA oder IgM-Subtyp.

Der Verdacht auf eine monoklonale Gammopathie ergibt sich aus einer auffälligen Serumelektrophorese mit der typischen Spitze (sog. M-Gradient), der definitive Nachweis erfordert eine Immunelektrophorese oder eine Immunfixation. Das pathologische Immunglobulin lässt sich teilweise auch im Urin nachweisen, im manchen Fällen findet sichkein komplettes Immunglobulinmolekül, sondern nur freie κ- oder λ-Leichtketten. Man spricht von einer Bence-Jones-Proteinurie.

Als Ursache einer monoklonalen Gammopathie kommen u. a. in Betracht:

  • monoklonale Gammopathie unklarer Signifikanz (MGUS)
  • Plasmozytom, IgG, IgA, κ- oder λ-Leichtketten
  • Morbus Waldenström, IgM

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Letzte Aktualisierung: 20.3.2008


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