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Krankheiten referenzindex «Myelodysplastisches Syndrom - Ursachen»

Myelodysplastisches Syndrom - Ursachen

Bei gesunden Menschen, die nicht von einem Myelodysplastischen Syndrom betroffen sind, durchlaufen die Stammzellen im Knochenmark verschiedene Reifungs- und Teilungsstadien. Am Ende dieser Prozesse entstehen rote Blutkörperchen (Erythrozyten), weiße Blutkörperchen (Leukozyten) und Blutplättchen (Thrombozyten).

Bei Patienten mit einem Myelodysplastischen Syndrom sind die Stammzellen des Knochenmarks entartet. Die krankhaft veränderten Stammzellen durchlaufen keine normale Reifung und Teilung mehr. Die produzierten Zellen sind funktionslos und sterben ab. Aus diesem Grund ist die Anzahl aller drei Zellarten im Blut vermindert. Bei manchen Patienten mit MDS vermehren sich die unreifen Stammzellen mit der Zeit unkontrolliert.

Bei etwa der Hälfte der Personen mit Myelodysplastischem Syndrom ist das Erbgut der Stammzellen verändert. Je mehr Chromosomenveränderungen vorliegen, desto ernsthafter ist das Krankheitsbild. Strahlung und manche Chemotherapeutika begünstigen die Entartung der Stammzellen.


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