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Krankheiten referenzindex «Nächtliches Wasserlassen - Therapie»

Nächtliches Wasserlassen (Nykturie) selbst lässt sich nicht behandeln, wohl aber die zugrunde liegende Erkrankung.

Bei einer überaktiven Blase hilft ein Blasentraining. Die Grundlage ist ein Tagebuch, in dem der Patient alle Toilettenbesuche vermerkt. Der nächste Schritt besteht darin, den aufkommenden Harndrang zu unterdrücken. Durch das Training gewöhnt sich die Blase allmählich wieder an größere Füllmengen, sodass der Harndrang später einsetzt. Nach und nach verlängert sich die Zeit zwischen zwei Toilettengängen. Bei einem Großteil der von einer Nykturie Betroffenen bessern sich die Symptome innerhalb von zwei bis drei Monaten.

Folgende Medikamente stehen bei Nykturie zusätzlich zur Verfügung:

  • Mittel, welche die Wirkung des körpereigenen Botenstoffes Acetylcholin auf die Nervenenden unterdrücken. Acetylcholin löst die Entleerung der Blase aus.
  • Speziell bei Frauen: Weibliche Geschlechtshormone (Östrogene) in Form von Salben oder Zäpfchen
  • Speziell bei Männern: Alphablocker entspannen die kleinen Muskelzellen der Prostata, wodurch der Harnstrahl vergrößert und das Wasserlassen insgesamt erleichtert wird.

Kommentar «Nächtliches Wasserlassen - Therapie»