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Krankheiten referenzindex «Nasenbluten - Therapie»

Nasenbluten - Therapie

Was Sie selbst bei Nasenbluten tun können

In vielen Fällen lässt sich Nasenbluten durch einfache Maßnahmen stoppen:

  • Beugen Sie den Kopf bei aufgerichtetem Oberkörper nach vorne.
  • Pressen Sie mit Daumen und Zeigefinger die Nasenflügel etwa fünf Minuten zusammen.
  • Zusätzlich können Sie einen kalten Umschlag oder einen Eisbeutel auf den Nacken legen ("Eiskrawatte") – durch die Kälte verengen sich die kleinen Gefäße und die Blutung wird gestoppt.
  • Putzen Sie sich für mindestens zwölf Stunden nicht die Nase, weil sich sonst gegebenenfalls die Blutkruste, die das beschädigte Gefäß verschließt, löst.
  • Lassen Sie das Blut herauslaufen bzw. spucken Sie es aus. Größere Mengen von geschlucktem Blut können Brechreiz bewirken.

Leiden Sie häufiger unter Nasenbluten, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Was Ärzte tun

Hört das Nasenbluten nicht auf, sind weitere Maßnahmen nötig:

  • Nasentamponade, die auf das beschädigte Gefäß drückt
  • Verödung des blutenden Gefäßes mit einer bipolaren Pinzette oder Verätzung mit Silbernitrat
  • Nur selten muss unter Narkose das Gefäß abgebunden werden (Gefäßabbindung).
  • Verursachen systemische Krankheiten (wie Bluthochdruck oder Gerinnungsstörungen) das Nasenbluten, behandelt der Arzt die Grundkrankheit.

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