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Krankheiten referenzindex «Nebenhodenentzündung (Epididymitis)»

Beschreibung

Die Nebenhodenentzündung (Epididymitis) entsteht in den meisten Fällen als Begleiterscheinung einer bakteriellen Entzündung der Prostata oder der Harnwege. Die Erreger breiten sich dabei entlang des Samenleiters aus. Die Nebenhodenentzündung kommt deutlich häufiger vor als die Hodenentzündung (Orchitis). Ein besonders hohes Erkrankungsrisiko haben Männer mit:
  • Entleerungsstörungen der Harnblase
  • Fehlbildungen im Bereich des Samenleiters oder der abführenden Harnwege (z.B. der Harnröhre)
  • einem dauerhaften Blasenkatheter

Die Nebenhodenentzündung tritt gewöhnlich erst ab der Pubertät auf, bei Kindern ist sie eine Rarität. Wenn eine Nebenhodenentzündung auf den Hoden übergreift, sprechen Urologen von einer Epidymorchitis.

Anatomie - Hoden und Nebenhoden

Zu den äußeren Geschlechtsorganen des Mannes zählen der Penis und die beiden Hoden (Testis) sowie Nebenhoden. Hoden und Nebenhoden liegen gemeinsam im Hodensack.

Die Hoden produzieren den Samen und Geschlechtshormone. Am oberen Pol des Hodens wird der frische Samen in den Nebenhoden geleitet und dort gelagert. Der Samenleiter geht aus dem Nebenhoden hervor und mündet im Bereich der Vorsteherdrüse (Prostata) in die Harnröhre.

Obwohl die Hoden und Nebenhoden dicht beieinander liegen und eng miteinander verbunden sind, ist eine Hodenentzündung (Orchitis) nicht das Gleiche wie eine Nebenhodenentzündung (Epididymitis).


Kommentar «Nebenhodenentzündung (Epididymitis)»