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Krankheiten referenzindex «Nebenhodenentzündung - Therapie»

Behandlung der Epididymitis

Die Nebenhodenentzündung (Epididymitis) wird mit strenger Bettruhe, Schmerzmitteln und Antibiotika therapiert. Wichtig ist es, den Hoden hochzulagern und mit kalten Umschlägen zu kühlen. Die akute Entzündung kann acht bis zehn Tage anhalten. Der Heilungsprozess ist dadurch gekennzeichnet, dass sich die Temperatur normalisiert, die Schmerzen verschwinden und der Nebenhoden langsam abschwillt. Erst dann darf der Patient aufstehen und erhält ein Suspensorium (eine beutelförmige Bandage zum Schutz der Hoden), damit Nebenhoden und Hoden nicht absinken können.

Wiederkehrende Nebenhodenentzündungen können zu einer Verklebung der Samenleiter und damit zu Unfruchtbarkeit führen.

Bei Kindern führt meist eine Fehlbildung der Harnwege zu Nebenhodenentzündungen, der Abfluss des Harns wird behindert. Damit eine raschere Heilung einsetzt, wird der Harn häufig vorübergehend aus der Blase abgeleitet (Punktionszystostomie).

Ist infolge der Entzündung ein Abszess (abgekapselte Eiteransammlung) entstanden, muss dieser operativ eröffnet und entfernt werden. War eine Infektion mit Chlamydien Auslöser der Nebenhodenentzündung, sollten immer auch alle Geschlechtspartner mitbehandelt werden. Anderenfalls sind immer wieder erneute Ansteckungen (Re-Infektionen) möglich.


Kommentar «Nebenhodenentzündung - Therapie»