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Krankheiten referenzindex «Non-Hodgkin-Lymphom - Diagnose»

Non-Hodgkin-Lymphom - Diagnose

Schmerzlos geschwollene Lymphknoten lässt man besser von einem Arzt abklären, ebenso unerklärliche chronische Müdigkeit, Abgeschlagenheit oder Gewichtsverlust. Wichtige Hinweise gibt ein großes Blutbild, das anhand einer Blutprobe angefertigt wird. Wichtig sind auch die Leber-, Nieren- und Entzündungswerte. Dass es sich tatsächlich um ein Non-Hodgkin-Lymphom handelt, lässt sich nur anhand einer Gewebeprobe (Biopsie) beweisen.

Wenn sich der Verdacht bestätigt, wird die Ausbreitung des Non-Hodgkin-Lymphoms mit bildgebenden Verfahren wie Röntgen, Ultraschall und Computertomografie bestimmt. Manchmal sind noch zusätzliche Untersuchungen notwendig, etwa eine Biopsie des Knochenmarks oder eine Szintigrafie.

Anhand aller Befunde lässt sich auch das Stadium (Staging) der Erkrankung bestimmen (Stadium I bis IV). Die Klassifikation des Non-Hodgkin-Lymphoms erfolgt anhand der WHO-Klassifikation entweder als B-Zell- oder T-Zell-NHL. Dabei spielt unter anderem die Zellart eine Rolle, von der das Lymphom ausgeht. Von dieser Einteilung hängt auch die Therapie ab. Sie lässt zudem eine Aussage über die Prognose zu.

Fachliche Beratung: Prof. Dr. med. Andreas Huber, Facharzt für Hämatologie und Onkologie und Chefarzt am Kantonsspital Aarau.


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