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Krankheiten referenzindex «Oberschenkelhalsbruch (Schenkelhals-Fraktur)»

Oberschenkelhalsbruch (Schenkelhals-Fraktur)Oberschenkelhalsbruch (Schenkelhals-Fraktur)Oberschenkelhalsbruch (Schenkelhals-Fraktur)

Beschreibung

Der Oberschenkelknochen (Femur) besteht aus einem langen Schaft und einem kurzen, leicht abgewinkelten Hals, der die Kugel des Hüftgelenks trägt. Bei einem Oberschenkelhalsbruch (Schenkelhals-Fraktur) bricht dieser Teil des Oberschenkelknochens. Knochenbrüche, die am Oberschenkelhals im Übergangsbereich zum Schaft des Oberschenkelknochens liegen, werden als hüftnahe Oberschenkelfrakturen bezeichnet.

Oberschenkelhalsbrüche (Schenkelhalsfraktur oder Femurhalsfraktur) sind typische und häufige Verletzungen bei älteren Menschen. Die Häufigkeit eines Oberschenkelhalsbruchs nimmt ab dem 60. Lebensjahr zu, Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Ein Sturz auf die Hüfte ist die häufigste Ursache für einen Oberschenkelhalsbruch. Durch die zunehmende Knochenentkalkung im Alter (Osteoporose) steigt das Risiko für einen Oberschenkelhalsbruch stark an. Bei Osteoporose-Patienten können daher auch schon leichte Stürze eine Schenkelhals-Fraktur zur Folge haben.

Oberschenkelhalsbrüche werden in der Regel operiert. Hierbei kommt entweder ein hüftkopferhaltendes und hüftkopfersetzendes Verfahren zum Einsatz.

Ältere Patienten sind auch nach Behandlung eines Oberschenkelhalsbruchs oft wenig mobil - häufig aus Angst vor weiteren Brüchen - und daher auf Hilfe im Alltag angewiesen.

 


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