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Krankheiten referenzindex «Ohrenentzündung im äußeren Gehörgang - Therapie»

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Bei der Behandlung einer Ohrenentzündung im äußeren Gehörgang (Otitis externa) stehen abschwellende und schmerzstillende Maßnahmen sowie eine gründliche Reinigung (zum Beispiel durch Absaugen) und Desinfektion des Gehörgangs im Vordergrund.

Bei einem bakteriellen Infekt verordnet der Arzt unter Umständen Antibiotika. Auch Kortison oder lokal angewendeter Alkohol können die Beschwerden der Ohrenentzündung lindern.

Bei einer durch eine Pilzinfektion verursachten Ohrenentzündung helfen Antimykotika in Form von Tropfen oder Salben. In schweren Fällen verschreibt der Arzt diese in Form von Tabletten.

Bei einer chronischen oder wiederholten Ohrenentzündung im äußeren Gehörgang könnte eine nicht erkannte oder falsch eingestellte Zuckererkrankung (Diabetes mellitus) vorliegen. Hier kann beispielsweise die richtige Blutzuckereinstellung helfen.

Hat sich aus der Ohrenentzündung ein Abszess entwickelt, schneidet der Arzt diesen unter örtlicher Betäubung auf. Ist eine Allergie die Ursache der Entzündung, sollten Sie die allergieauslösende Substanz meiden.

Was Sie selbst tun können

Bei einer Ohrenentzündung des äußeren Gehörgangs empfiehlt es sich, folgendes zu beachten:

  • In den ersten drei Wochen nach der Behandlung sollten Ihre Ohren nicht mit Wasser in Kontakt kommen.
  • Verwenden Sie beim Duschen oder Baden eine Badehaube oder stecken Sie salben- oder cremegetränkte Watte in den Gehörgang.

 


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