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Krankheiten referenzindex «Panikstörung - Diagnose»

Der Arzt deckt die Panikstörung in einem vertrauensvollen Arzt-Patienten-Gespräch auf. Wichtig sind der genaue zeitliche Ablauf, die Begleitumstände und Auslöser der einzelnen Panikattacken. Laufen die Angstanfälle immer nach dem gleichen Schema ab oder gibt es deutliche Unterschiede von Ereignis zu Ereignis?

Um die Panikstörung zu diagnostizieren, sind zusätzliche Beschreibungen des Hergangs durch nahestehende Personen (Fremdanamnese) hilfreich. Sie schildern die Abläufe häufig ganz anders als der Betroffene selbst.

Durch gezieltes Nachfragen und mithilfe von Fragebögen versucht der Arzt, die Panikstörung von anderen Angsterkrankungen abzugrenzen. Dabei gibt es Fragebögen wie die Hamilton-Angstskala (HAMA), die der Arzt ausfüllt (Fremdbeurteilungsbögen) sowie Selbstbeurteilungsbögen, mit deren Hilfe der Angstpatient selbst seine Beschwerden konkreter schildern kann (State-Trait-Anxiety-Inventory, STAI).

Zusätzlich müssen Ärzte andere psychische Erkrankungen (Schizophrenien, Depressionen, bipolare affektive Störungen, Zwangserkrankungen) sowie körperliche Erkrankungen (zum Beispiel Schilddrüsenüberfunktion, chronische Herzerkrankungen), die ähnliche Symptome wie eine Panikstörung aufweisen, ausschließen.


Kommentar «Panikstörung - Diagnose»