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Krankheiten referenzindex «Pfeiffersches Drüsenfieber (infektiöse Mononukleose)»

Beschreibung

Das Pfeiffersche Drüsenfieber (infektiöse Mononukleose) ist eine häufige Viruserkrankung, die durch das Epstein-Barr-Virus (EBV) verursacht wird. Beim Pfeifferschen Drüsenfieber infiziert das Epstein-Barr-Virus die Schleimhäute von Nase, Mund, Rachen sowie eine Untergruppe der weißen Blutkörperchen (sogenannte B-Lymphozyten). Das Pfeiffersche Drüsenfieber wird auch als Mononukleose, Kusskrankheit oder Kissing Disease bezeichnet.

10 Fakten über Pfeifferschen Drüsenfieber

Das Pfeiffersche Drüsenfieber ist eine häufige Viruserkrankung, mit der sich besonders junge Menschen anstecken.

Auslöser des Pfeifferschen Drüsenfiebers ist das Epstein-Barr-Virus (EBV).

Die Infektionskrankheit ist auch als "infektiöse Mononukleose", "Kusskrankheit", "Studentenkrankheit", "Studentenfieber"oder "Kissing Disease" bekannt.

Das Epstein-Barr-Virus kann z.B. durch Küssen, Husten oder Niesen übertragen werden.

Wer einmal erkrankt ist, bleibt ein Leben lang immun – vorausgesetzt das Immunsystem ist intakt.

Typische Symptome des Pfeifferschen Drüsenfiebers sind Fieber, Halsentzündung und geschwollene Lymphknoten an Hals und Nacken.

Beim Pfeifferschen Drüsenfieber können auch Leber und Milz anschwellen.

Von der Ansteckung bis zum Auftreten erster Krankheitszeichen (Inkubationszeit) vergehen zehn bis 50 Tage.

Nicht jeder, der mit einer infizierten Person Kontakt hatte, erkrankt auch an Mononukleose.

Normalerweise heilt das Pfeiffersche Drüsenfieber nach zwei bis drei Wochen ohne Komplikationen aus.

Normalerweise heilt das Pfeiffersche Drüsenfieber innerhalb von einigen Wochen ohne Folgen aus. Selten nimmt die infektiöse Mononukleose einen ernsthaften Verlauf.

Die Mononukleose ist weit verbreitet. Mehr als 95 Prozent der Erwachsenen sind in Westeuropa bis zum 30. Lebensjahr infiziert. Besonders häufig stecken sich junge Menschen mit dem Pfeifferschen Drüsenfieber an. Eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus erfolgt in der Regel durch Kontakt mit Speichel. Im Rahmen der Mononukleose werden Antikörper gegen das Virus gebildet. Dadurch gewinnt man eine lebenslange Immunität. Das heißt: Menschen mit einem intakten Immunsystem können nur einmal an Pfeifferschem Drüsenfieber erkranken.


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