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Krankheiten referenzindex «Pfeiffersches Drüsenfieber - Therapie»

Es gibt kein Arzneimittel, mit dem die Ursache des Pfeifferschen Drüsenfiebers bekämpft werden kann. Durch bestimmte Medikamente lassen sich jedoch die Symptome der Mononukleose lindern. Folgende Punkte sollten Sie bei Pfeifferschem Drüsenfieber beachten:

  • Schonen Sie sich.
  • Trinken Sie ausreichend, wenn Sie Fieber haben.
  • Bei hohem Fieber können Sie nach Rücksprache mit Ihrem Hausarzt fiebersenkende Medikamente einnehmen.

Bei einem Teil der Patienten kommt es bei Pfeifferschem Drüsenfieber zu einer zusätzlichen Infektion der Mandeln mit Streptokokken-Bakterien. Diese muss mit Antibiotika behandelt werden. Achtung! Es dürfen keine Aminopenicilline, wie Ampicillin oder Amoxicillin verwendet werden, da es im Zusammenhang mit Pfeifferschem Drüsenfieber häufig Hautausschläge verursacht (Arzneimittelexanthem).

In seltenen Fällen kommt es durch die Mononukleose zu Komplikationen, die eine Behandlung mit Kortison erfordern. Dazu gehören eine Entzündung des Gehirns (Enzephalitis), eine infektionsbedingte Blutarmut (autoimmunhämolytische Anämie) oder Blutplättchenarmut (Thrombozytopenie).

Selten kommt es durch das Pfeiffersche Drüsenfieber zu einer deutlichen Vergrößerung der Milz. In solchen Fällen ist es ratsam, sich körperlich besonders zu schonen, um ein Einreißen der Milz zu verhindern.


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