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Krankheiten referenzindex «Posttraumatische Belastungsstörung - Diagnose»

Die Diagnose einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) ist nicht ganz einfach. Viele Symptome überschneiden sich mit denen einer Angsterkrankung, Borderlinestörung, Depression oder Hirnverletzung. Vor allem, wenn der Patient selbst seine Beschwerden nicht mit einem erlittenen Trauma in Verbindung bringt, oder den Auslöser aus Scham verschweigt, ist die Diagnose schwierig.

Hinzu kommt, dass nicht jeder nach einem traumatischen Erlebnis eine PTBS entwickelt, sondern auch die anderen oben genannten Krankheitsbilder Folge eines Traumas sein können.

Die Diagnose erfolgt vorzugsweise im Rahmen eines umfassenden standardisierten Interviews. Dabei gehen Therapeuten nach speziellen Fragebögen vor. Die sogenannte "Clinician-Administered PTSD Scale" beispielsweise ist speziell auf die Diagnose von posttraumatischen Belastungsstörungen zugeschnitten. Sie beinhaltet zunächst Fragen zum Trauma selbst. Es schließen sich Fragen dazu an, ob, wie oft und in welcher Intensität die verschiedenen PTBS-Symptome auftreten. Den Abschluss bilden Fragen, die eine mögliche Depressionen oder Suizidneigungen aufdecken oder auch den Umstand, dass ein PTBS-Patient hochaggressiv und somit in seltenen Fällen potenziell gemeingefährlich sein könnte.

Hilfreich sind auch Fragebögen, mit deren Hilfe der Patient eine Selbstbeurteilung anfertigt, beispielsweise: "Immer wenn ich an das Ereignis erinnert wurde, kehrten die Gefühle wieder." Oder "Ich konnte nicht einschlafen, weil ich immer dieses Ereignis vor mir sah."


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