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Krankheiten referenzindex «Prämenstruelles Syndrom (PMS)»

Anja Roesnick/Fotolia.comBeschreibung

Als Prämenstruelles Syndrom (PMS) bezeichnet man die psychischen und körperlichen Beschwerden bei Frauen, die einige Tage vor Einsetzen der Menstruationsblutung auftreten.

Einige der Beschwerden sind:

  • Stimmungsschwankungen
  • Müdigkeit
  • Reizbarkeit
  • Depressive Verstimmung
  • Brustspannen
  • Wassereinlagerungen
  • Bauchschmerzen

Das Prämenstruelle Syndrom (PMS) kann ganz unterschiedlich ausgeprägt sein. Einige Frauen haben kaum Beschwerden, andere sind im Alltag stark eingeschränkt. Die Angaben zur Häufigkeit des PMS schwanken erheblich - schätzungsweise sind 75 Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter mal mehr, mal weniger stark davon betroffen. Typischerweise verschwinden die PMS-Beschwerden nach der Menstruation und dem Beginn des nachfolgenden Zyklus wieder.

Bei etwa fünf Prozent der Betroffenen ist die Belastung durch das Prämenstruelle Syndrom so groß, dass sie starke Auswirkungen auf den Beruf, Tagesablauf und das Familienleben hat. Fachleute haben diesen besonders schweren Fällen nochmals einen eigenen Namen gegeben: Prämenstruelle Dysphorische Störung (PMDS).


Kommentar «Prämenstruelles Syndrom (PMS)»