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Krankheiten referenzindex «Stabsichtigkeit»

Stabsichtigkeit

Unter Stabsichtigkeit, auch »Astigmatismus« genannt, versteht man eine Sehstörung, die durch eine Verkrümmung der Hornhaut verursacht wird.  Meistens tritt Stabsichtigkeit in Kombination mit einer Kurz- oder einer Weitsichtigkeit auf.

Die Hornhaut ist die vorderste Schicht (»Haut«) des Auges.  Die normale Hornhaut ist halbkugelförmig. Beim Astigmatismus ist die Hornhaut ellipsenförmig, ähnlich einem längs halbiertem Ei.  Dies hat zur Folge, dass punktförmige Objekte strich- oder stabförmig auf der Netzhaut abgebildet werden, daher die Benennung »Stabsichtigkeit«.

Wie Abbildung 1 zeigt, entstehen durch die Ellipsenform der Hornhaut mehrere Brennebenen, die sowohl vor als auch hinter der Netzhaut liegen können. Für den Betroffenen ist deswegen das komplette Bild unscharf und verzerrt.  Aufgrund der mehreren Brennebenen sehen Betroffene sowohl in der Nähe als auch in der Ferne unscharf (siehe Abbildung 2).








Die regelmäßige Stabsichtigkeit kann durch eine Brille, Kontaktlinsen oder durch Verfahren der refraktiven Chirurgie korrigiert werden.  Die Korrekturen gleichen die unterschiedliche Krümmung der Hornhaut aus.  Die Brechkraft dieser Brillengläser wird im Brillenpass beispielsweise für das rechte Auge mit »-1 Dpt cyl; 90° ach« angegeben. 

Die irreguläre Stabsichtigkeit kann nicht mit einer Brille ausgeglichen werden.  Sie kann jedoch mit einer harten Kontaktlinse oder mit einer oberflächengesteuerten Laserkorrektur ausgeglichen werden.  Ob bei Ihnen ein irregulärer Astigmatismus besteht, kann Ihnen ihr Augenarzt mitteilen.


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