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Krankheiten referenzindex «Therapie der Opioid-bedingten Verstopfung»

Im Gegensatz zum akuten Schmerz mit dem Gebot der lokal begrenzten Schmerzlinderung, steht beim Dauerschmerz, die Verhinderung der zentral vermittelten Schmerzempfindung im Vordergrund der medikamentösen Schmerztherapie. In Übereinstimmung mit dem WHO-Stufenschema zur Schmerztherapie bedeutet dies, individuell angepasst, den Einsatz bis hin zu starken Opiaten.

Die heute verwendeten Morphin-Retardformulierungen erlauben eine kontinuierliche Schmerzlinderung mit geringem Risiko für zentrale Nebenwirkungen, periphere Nebenwirkungen treten allerdings fast immer auf. Opioide bringen insbesondere die glatte Muskulatur des Magen-Darm-Traktes zur Kontraktion. Dies führt zu segmentalen Einschnürungen der Darmmuskulatur, einer Hemmung der propulsiven Motorik, einer Abschwächung des Defäkationsreflexes und damit auch einer Unterdrückung des Stuhldranges. Die Konsequenz ist eine ausgeprägte spastische Obstipation mit dem Risiko, dass durch die deutlich verlängerte Verweildauer des Stuhles im Dickdarm, eine Koprostase (Kotstau) entsteht. Die Obstipation ist in der Praxis die wichtigste und hartnäckigste Nebenwirkung der Schmerztherapie mit Opioiden. Eine konsequente ergänzende Therapie mit geeigneten Laxanzien ist daher von Anfang erforderlich.

Hier bietet sich als innovatives Laxans die Macrogol 3350/Elektrolyte-Kombination (z. B. Movicol®) an. Als isoosmolare Flüssigkeit eingenommen, wird bei allen Formen der Obstipationen ein regelmäßiger und beschwerdefreier Stuhlgang erreicht. Die physiko-chemischen Eigenschaften des Macrogol 3350 (hohe Wasserbindungskapazität, keine Resorption, keine Metabolisierung) erklären die gute Wirksamkeit und ausgezeichnete Verträglichkeit. Die im Fertigarzneimittel enthaltenen Elektrolyte stellen sicher, daß keine klinisch relevanten Wasser- und Elektrolytverschiebungen auftreten und auch bei wiederholter Anwendung kein Gewöhnungseffekt beobachtet wird. Macrogol 3350/Elektrolyt-Kombinationen sind im Rahmen der Schmerztherapie zu Lasten der GKV verordnungsfähig*.

*Gemeinsamer Bundesausschuss gem. § 91 Abs 5 SGB V, Arzneimittelrichtlinien (F. 16.4)

Weitere Informationen erhalten Sie von    
Norgine,
Im Schwarzenborn 4,
35041 Marburg,


Kommentar «Therapie der Opioid-bedingten Verstopfung»